29
DEZ

Home-Training Bleibt am Ball!

Schon einige Wochen befinden sich die Jugendmannschaften des JFV Ganerb in vorgezogener Winterpause. Wann es wieder auf den Platz geht und wie gewohnt im Mannschaftstraining trainiert werden kann, ist stand heute ungewiss. Bereits in der ersten Lockdown-Phase hatten viele Amateurvereine, aber auch die gesamte Sport- und Fitnessbranche mit Kontaktbeschränkungen und Mindestabstand zu kämpfen. Einige Vereine haben es geschafft, ihre Spieler durch digitale Angebote bei Laune und vor allem fit zu halten. Anfang November, nach Inkrafttreten, der vorgezogenen Winterpause war für Oliver Eckel (Torwart-Koordinator) und Max Knauer (Co-Trainer U17) klar, ein solches Angebot für die Spieler des Jugendfördervereins soll es auch geben. Mittlerweile liegen neun Trainingseinheiten hinter den Spielern. Nach einer kurzen Pause über die Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel soll es Anfang Januar weiterhin ein digitales Angebot geben. Von Anfang an war beiden Trainern klar, dass die Spieler in dieser Zwangspause nicht allein gelassen werden können.

„Wir als Verein tragen eine gesellschaftliche Verantwortung. Unsere Spieler wurden durch die Einstellung des Trainings- und Spielbetrieb aus ihrem gewohnten Wochenablauf gerissen. Mit unserem Online-Training geben wir den Spielern eine Chance, weiterhin ihre Freunde aus der jeweiligen Mannschaft zu treffen. Aber natürlich auch mit Spielern aus anderen Mannschaften in Kontakt zu treten. Aus diesem Grund wollten wir mit unserem Angebot nicht nur eine Mannschaft ansprechen“, so Oliver Eckel.

Dem Online-Training, das zweimal wöchentlich jeweils dienstags und freitags angeboten wird, können alle Spieler der Leistungsmannschaften des JFV Ganerb beitreten. Darunter fallen die vier Mannschaften der Verbandsliga aus den Bereichen U13-U19. „Um gezielt korrigieren zu können oder auch mit den einzelnen Spielern in Kontakt treten zu können, haben wir uns bewusst für diese Einschränkung der teilnehmenden Mannschaften entschieden. Für alle anderen Trainer in unserem Verein stellen wir eine Zusammenfassung der jeweiligen Trainingsinhalte zur Verfügung, um ihnen die Trainingseinheit auch in ihrer Mannschaft zu ermöglichen“, so Knauer.

Neben dem gesellschaftlichen Auftrag, dem die beiden Übungsleiter nachkommen wollten, war den beiden auch die Verbesserung der fußballerischen, aber auch körperlichen Fertigkeiten der eigenen Spieler wichtig. So wurden die Trainingseinheiten dazu genutzt, Schwerpunkte zu setzen, die im geregelten Trainingsalltag zu kurz kommen. Neben gewohntem Techniktraining mit Ball, bei dem das Hauptaugenmerk besonders auf dem Dribbling, dem Fintieren und der engen Ballführung lag, standen auch Übungen zur Beweglichkeit und der Stabilisation auf dem Trainingsplan.

Beide Trainer waren sich einig: „Wir wollen es schaffen, dass wir uns, wenn die Runde wieder fortgesetzt wird, einen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften erarbeitet haben. Besonders gilt das für die Mannschaften der U13 und der U17, die sich nach dem Aufstieg in der letzten Saison in der neuen Liga beweisen müssen. Es wäre schade, wenn die Trainer nach der Winterpause mangelnde Fitness aufarbeiten müssen und sie so in ihrer Trainingsgestaltung eingeschränkt werden.“